Achtung dein Haus kann bald aus Karotten entstehen - Wurzelgemüse revolutioniert unsere Bauweise

Karotten und Rote Beeten revolutionieren unsere Bauindustrie. Du hast immer gehört, dass du Gemüse essen sollst, denn es ist gesund und macht dich stark. Aber was, wenn es nicht nur dich, sondern auch Gebäude stark macht?


Eine neue Studie des B-SMART-Programms der Universität Lancaster hat die Auswirkungen der Einbeziehung von Wurzelgemüse - ja, Gemüse - in die Zementproduktion für eine stärkere und nachhaltigere Bauweise untersucht. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt hat akademische und industrielle Akteure zusammengebracht, um "Biomaterialien aus Lebensmittelabfällen als grünen Weg für die Entwicklung umweltfreundlicher, intelligenter und leistungsstarker zementärer Verbundwerkstoffe" zu identifizieren. Das Programm hat sich insofern bewährt, als es eine wesentlich haltbarere Betonmischung mit deutlich weniger CO2-Emissionen aus dem Prozess schafft - und das alles durch Zugabe von nahrhaften Rüben und Karotten.


Professor Mohamed Saafi, leitender Forscher an der Universität Lancaster, verrät, dass der Zement

"durch die Kombination von gewöhnlichem Portlandzement mit Nanoplättchen aus Wurzelgemüseabfällen aus der Lebensmittelindustrie hergestellt wird.... dies reduziert sowohl den Energieverbrauch als auch die CO2-Emissionen bei der Zementherstellung erheblich".

Diese Nachricht kommt nicht zu früh für Entwickler in städtischen Gebieten, die mit neuen, von Regierungen auf nationaler und internationaler Ebene erlassenen Umweltvorschriften zu kämpfen haben. Wenn sich die jüngsten Trends fortsetzen, wird sich die Betonproduktion, die weltweit etwa 8% der CO2-Emissionen ausmacht, in den nächsten 30 Jahren verdoppeln.


Laut Saafi sind die Verbundwerkstoffe bei der Einbringung von pflanzlichen Nanoplättchen, wie sie beispielsweise in Rüben und Karotten vorkommen,


"den heutigen Zementprodukten nicht nur hinsichtlich ihrer mechanischen und mikrostrukturellen Eigenschaften überlegen, sondern verwenden auch geringere Mengen an Zement".

Die ersten Tests haben dies auf einen Anstieg des Calciumsilikathydrats zurückgeführt, dass dank der Pflanzenextrakte den Zement verstärkt. Die neue Betonmischung zeichnet sich zudem durch einen langlebigeren, weniger korrosiven Körper und eine dichtere Mikrostruktur aus, was auch auf die Belebung der grünen Nahrung zurückzuführen ist.


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Quelle: Phys


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