Aus Abfall wird Rohstoff - alte Reifen werden zum Rohstofflieferanten

Aus gebrauchten Neu-Reifen können, sofern die Basis gut ist, durch die sogenannte Runderneuerung wieder fahrbare Reifen werden. In der Regel ist eine Runderneuerung jedoch nur ein Mal möglich. Danach muss der Reifen entsorgt werden. Weltweit trifft das jedes Jahr immerhin auf rund eine Milliarde Reifen zu.


Nun sind das schwedische Start-Up-Unternehmen Enviro und der Reifenhersteller Michelin eine Partnerschaft eingegangen, um aus alten Reifen hochwertige Rohstoffe wieder zu gewinnen. Die Grundlage dafür ist ein innovatives Recycling-Verfahren, das von Enviro entwickelt wurde.

Mit der neuen Technik ist es nun möglich, Kautschuk-Ruß, Pyrolyseöl, Stahl oder Gas aus den Altreifen zurückzugewinnen und wieder zu verwerten. Dazu setzt Enviro ein patentiertes Verfahren ein, dass den Altreifen chemisch zersetzt. Die Zersetzung wird zusätzlich durch schnellen Temperaturwechsel forciert. Dadurch soll der zurückgewonnene Rohstoff qualitativ deutlich hochwertiger sein als bei bisherigen Verfahren.

"Die Partnerschaft bündelt das sich ergänzende Know-how beider Unternehmen und ist ein wichtiger Schritt, um das Reifen-Recycling voranzutreiben",

führt Michelin aus.


Diese Partnerschaft soll bis Mitte 2020 geschlossen werden. Gemeinsam soll dann ein Recycling-Werk aufgebaut werden. Michelin steuert das industrielle Wissen bei, Enviro die Pyrolyse-Technik. Der Standort der Fabrik ist noch offen.


Dank dieser Kooperation werden Altreifen, die heute als Abfall deklariert werden müssen, zu neuen Rostofflieferanten.


Quelle: Mannheimer Morgen, Bundesverband Sekundarrohstoffe und Entsorgung e.V.


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