Neue „Wege“ bei der Krisenbewältigung in Frankreich: Mit dem Fahrrad aus den Ansteckungsherden raus.

Frankreich ist von der Corona-Krise eines der am heftigsten betroffenen Länder Europas. Aber auch dort müssen nach und nach die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion mit dem Corona-Virus gelockert werden.


Immer mehr Menschen werden zur Arbeit fahren, viele davon in der Vergangenheit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber gerade diese könnten zu neuen Ansteckungsherden werden. Um das zu vermeiden wird Frankreich rund 20 Millionen Euro locker machen, um mehr Menschen, die bisher öffentliche Verkehrsmittel benutzten, zum Fahrrad fahren zu bewegen.

Unter dem Motto „Frühlingsreparatur“ werden die Werkstattkosten zur Reparatur eines Fahrrades mit bis zu 50 € gefördert und nach der Reparatur direkt an die Werkstatt ausbezahlt. Der Gedanke, der dahinter steckt ist, dass deutlich mehr Menschen mit dem Rad zu Arbeit fahren.


Bisher sind 3.000 Werkstätten registriert, um an der Aktion teilzunehmen. Weitere Maßnahmen wie z. B. zeitlich befristete „Fahrrad-Parkplätze“ oder Kursangebote sollen die Aktion unterstützen. Noch ist der Umsetzungszeitpunkt nicht gesetzt. Da Frankreich ab 11. Mai die Beschränkungen lockert, sollte dies demnächst zu erwarten sein.


Die französische Regierung hat jedoch nicht nur diese Maßnhame zur Förderung des Radverkehrs im Auge. So führt die Umweltministerin Élisabeth Borne aus, „dass es auch darum gehe, den Autoverkehr auf Kurzstrecken einzudämmen“. Frankreich hat bereits ein 300-Millionen-Euro-Paket für den Ausbau von Fahrradwegen in der Stadt angekündigt.


Quelle: Tech & Nature


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