Auf Verpackungsmission - Wenn alle an einem Strang ziehen

Vermeidung vor dem Recycling: umdenken, querdenken, andersdenken – dann klappt’s auch mit dem Plastikausstieg. Wenn auch vielleicht nicht sofort, so kann doch über die Zeit das Verhalten von Konsumenten auch an der Obst- und Gemüsetheke der Weg zu Vermeidung nachhaltig beeinflusst werden. Und wenn’s mit der Vermeidung durch den Konsumenten mal nicht klappen sollte, geht ALDI sogar noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen bindet u. a. mit Henkel einen Lieferanten ein. Beide beteiligen sich aktiv und finanziell an Kampagnen zur Wiederverwendung und zum Recycling und nutzen dazu die Kompetenz des Sozialunternehmens Plastic Bank.

Bild: Pixabay, lizensfreie Bilder

Allein in Deutschland wurden im Jahr 2018 nach Angeben des Bundesumweltministeriums drei Milliarden dünne Plastiktüten verwendet – 37 Beutel pro Kunde!


Während die Anzahl der verkauften Plastiktüten an den Kassen durch die Einführung einer Gebühr – meist 20 Cent - nachhaltig gesunken ist, bleibt der Griff zu den bislang in den meisten Supermärkten kostenlos angebotenen dünnen Plastikbeuteln an Obst- und Gemüsetheken. Die Zahl stieg zuletzt, weil viele Kunden nun auf die kostenlosen Beutel vermehrt zugreifen. Denn damit lassen sich ja auch andere Einkäufe transportieren.


Das ist mit ein Grund, warum dies seit Mitte Juni bei ALDI NORD und SÜD „kostenlos“ nun Geschichte ist. Denn seit dieser Zeit fällt bei der Nutzung der dünnen Tüten eine Gebühr von einem Cent pro Tüte an. Das macht zwar keinen Kunden arm, jedoch soll dieser symbolische Preis das Bewusstsein der Kunden schärfen und sie - hoffentlich - dazu bewegen, mehrfach nutzbare Obst- und Gemüsenetze beim Einkauf mitzuführen.


Aber auch andere Anbieter wie beispielsweise REAL gehen Wege zu Plastikvermeidung. REAL möchte bis 2020 die Plastikbeutel in der Obst- und Gemüseabteilung ganz abschaffen und durch Papierbeutel ersetzen. Diese sind zum Beispiel bei EDEKA bereits in vielen Märkten optional vorhanden.


Plastic Bank – aus Plastikmüll wird Geld!


Das allein wäre aber noch lange keine Mission. Rund wird die Sache dadurch, in dem ALDI SÜD, Henkel und das Sozialunternehmen „Plastic Bank“ ein gemeinsames Ziel verfolgen: Plastikmüll zu sammeln, bevor er ins Meer gelangt und gleichzeitig eine Chance für Menschen in Armut zu bieten, die dann vor Ort für das gesammelte Plastik Geld oder auch wichtige Sachleistungen bekommen.


Durch eine Einrichtung auf Haiti hat Henkel bereits dafür gesorgt, dass bisher schon über 100 Tonnen Plastik nicht ins Meer gelangen. ALDI SÜD finanziert eine Sammelstelle auf den Philippinen. Auch diese hat ein Sammelvolumen von jährlich über 100 Tonnen.


Plastik raus!


Darüber hinaus bietet ALDI immer mehr Produkte an, deren Hersteller sich - so wie Henkel mit der Produktlinie pro nature - dem Umweltschutz verpflichten. So bestehen bei Henkel z. B. die Flaschenkörper dieser Produktlinie aus 100 % recyceltem Plastik und der Inhalt der Flaschen zu mindestens 95,5 % aus naturbasierten Inhaltsstoffen. Henkel-Produkte werden auch in anderen Märkten angeboten


Ein Einkaufs-Tipp von Effektvoll News: In vielen Märkten werden am Ende der Kassen leere Kartonagen aufbewahrt. Ein Blick vor dem Einkauf und der Griff zu einer vielleicht vorhandenen leeren Kiste aus Karton vermeidet Plastik ebenfalls.


Quelle: Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung


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