Bäume retten - durch Sammeln von Altpapier UND der richtigen Trennung

Papier wird nach wie vor weltweit zumeist aus Holz hergestellt. Jeder fünfte Baum auf der Welt wird dafür gefällt. Allein in Deutschland verbrauchen wir so viel Papier, wie Afrika und Südamerika zusammen. Mit rund 250 kg pro Kopf sind das drei bis dreieinhalb Bäume. Wer sein Altpapier sammelt und nun richtig trennt hilft, den Anteil von recycelfähigem Altpapier zu steigern und dabei, dass weniger Bäume gefällt werden müssen.

Bild: PixaBay, lizensfreie Bilder

Deutschland ist Europas größter Papierproduzent – und wir mit die fleißigsten Altpapiersammler. Rund 75 % des Altpapiers kann dadurch heute schon recycelt werden und findet so wieder als Schulheft, Toilettenpapier oder Kartonage europaweit zurück in die Haushalte und Unternehmen. Eigentlich ein guter Wert. Jedoch greifen wir in Deutschland selbst immer seltener auf Recycling-Papier zurück. Waren es bei Hygienepapieren im Jahr 2000 noch etwa 74 %, sind es aktuell lediglich noch 48 %. Weiter wird vielfach das Altpapier durch falsche Entsorgung zusätzlich „verunreinigt“. So kann am Ende weniger bedruckbares Papier hergestellt werden. Doch erst eine sortenreine Entsorgung garantiert eine hohe Wiederverwertbarkeit und eine hohe Papier-Qualität.


Eine sortenreine Trennung stellt auch sicher, dass das Altpapier bis zu sieben Mal aufbereitungsfähig ist. Inzwischen weisen Untersuchungen der TU Darmstadt sogar nach, dass Papierfasern fast unbegrenzt wiederverwertbar sind. Ein weiterer Effekt: die Herstellung von Recycling-Papier verbraucht bis zu 60 % weniger Energie und bis zu 70 % weniger Wasser.

Getrenntes Sammeln ist umweltfreundlich, richtiges Trennen ist Umweltschutz.

Bleibt dann noch die Frage: Was gehört ins Altpapier – und was nicht. Antwort: Papier, Pappen und Kartonagen – sonst nichts. Manchmal ist es jedoch nicht ganz so eindeutig. Bei der Bewertung, ob ein Papier in den Kreislauf passt, hilft Dir folgendes:


Kassenzettel:


Nein: Die meisten Kassenzettel bestehen aus Thermopapier. Es enthält meist das giftige Bisphenol-A. Das gleiche gilt für Parkscheine, Fahrkarten oder Konzertkarten. Gelang BPA in den Recyclingkreislauf wird es zum Umweltproblem, wenn es z. B. durch Toilettenpapier ins Grundwasser gelangt.


Geschenkpapier:


Ja: wenn es einfach bedruckt ist, oder idealer Weise bereits aus Altpapier besteht.

Nein: sobald es sich nicht mehr wie Papier anfühlt, aus Hochglanzmaterial besteht oder stark beschichtet ist, muss es in den Restmüll.


Beschichtete Papiere:


Nein: stark beschichteten Papiere wie Backpapier, Fotopapier oder Wachspapier bitte nicht im Altpapier entsorgen.


Essensverpackungen, Taschentücher, Servietten:


Nein: selbst wenn diese aus recyceltem Papier hergestellt sind, gehören sie – ebenso wie sonstige Haushaltspapiere - in den Restmüll. Grund ist, dass diese durch ihre Verschmutzung unhygienisch sind und im weiteren Prozess auch gesundheitsschädliche Stoffe ausbilden können.


An diesen wenigen Beispiele kannst Du Dich grundsätzlich orientieren. Wenn Du detailreichere Informationen möchtest, geht es hier zu einem Artikel auf der Webseite der Verbraucherzentrale. Dort findest Du auch eine Übersicht zum richtigen sortieren Deines Altpapiers.


Quelle: Focus, Verbraucherzentrale


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