Deutschland möchte Innovationsstandort der Bioökonomie werden

Aktualisiert: Jan 25

Die erdölbasierte und Klima-belastende Wirtschaft soll umgebaut werden. Dazu soll der Acker, der Wald, Wasser, Pflanzen und Tiere, Mikroorganismen und Pilze biogene Rohstoffe liefern. Das alles, um der Erderhitzung und dem Plastikmüll in den Ozeanen entgegenzuwirken. Dazu sollen in den nächsten vier Jahren rund 3,6 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung dieser Rohstoffe investiert werden.


Autotüren aus Pflanzenfasern, Sportschuhe aus Spinnenseide, Fahrradhelme aus Holz oder Fahrradschläuche, in denen Löwenzahn enthalten ist. Geldbeutel werden aussehen, als seien sie aus Leder gemacht. Dabei handelt es sich jedoch um ein Naturprodukt, dass aus einem Baumpilz hergestellt wird. Papier lässt sich aus Grass statt aus Holz herstellen – und mit deutlich weniger Wasserverbrauch. Und für die Herstellung von Gummistiefel kann Mais verwendet werden.

Aus Hanffasern werden Seile und vieles mehr hergestellt

Das alles ist keine Science-Fiction mehr, sondern bereits experimentelle Realität. Und die Bundesministerien Wirtschaft und Landwirtschaft möchten Hand in Hand daran arbeiten, Deutschland zu dem führenden Innovationsland in Sachen Bioökonomie zu machen.




In Zukunft wird es darum gehen, wieder mehr Vielfalt auf den Feldern zu haben und auch darum, wieder in Fruchtfolgen zu denken. Die Bauern sehen jedoch zurzeit für Vieles noch keinen Markt. Das jedoch, so die Meinung der Agrarministerin, könne sich mit der Bioökonomie ändern. Denn zwischenzeitlich sind Hanf, Flachs und anderes bereits sehr in der Industrie gefragt.


Quelle: Schwäbische Zeitung


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