Einfach mal spazierengehen – Schritt für Schritt gesund leben

Manchmal ist Mittelmaß das bessere Maß der Dinge. Vor allem wenn es darum geht, gesund und lange zu leben. Nach einer aktuellen Untersuchung der Norwegian School of Sport Sciences, Oslo, kann festgestellt werden, dass bereits eine geringe, jedoch regelmäßig ausgeführte körperliche Aktivität die Lebenserwartung deutlich verbessert.


Dass sich Menschen heute deutlich weniger bewegen als früher ist keine neue Erkenntnis. Erwachsene – und nicht nur die – sitzen heutzutage mittlerweile bis zu 50 bis 60 % des Tages. Sie sitzen beim Frühstück, auf dem Weg zu Arbeit, bei der Arbeit, beim Mittagessen, auf dem Heimweg, beim Abendessen und danach vor dem Fernseher, dem Computer oder dem Mobiltelefon.


Wer mehr als 9,5 Stunden täglich sitzt, erhöht jedoch das Risiko einer Herz-/Kreislauferkrankung. Damit ist das Sitzen zwischenzeitlich der Risikofaktor für frühzeitiges Altern.

Die Menschen müssen sich mehr bewegen.


In der oben erwähnten Untersuchung wurden Daten von 36.383 Menschen im Alter ab 40 Jahre ausgewertet (Durchschnittsalter 62,6 Jahre). Die Daten wurden in einem Zeitraum von über fünf Jahren gewonnen. So fanden die Wissenschaftler nicht nur heraus, dass körperliche Aktivität in jeder Intensität die Lebenserwartung beeinflusst. Vielmehr ist die wesentliche Erkenntnis, dass eine Reduzierung des Sterberisikos von ca. 60 – 70 % zwischen den am wenigsten aktiven und den aktivsten Teilnehmer*innen lag.


Dazu wurden Arbeiten mit geringer Intensität (langsames Gehen, Zubereitung von Essen, Geschirr spülen, …) bewertet. Verglichen wurden mit Aktivitäten mit mäßiger Intensität (zügiges Gehen, Staubsaugen, Rasenmähen,…) und stärkeren Aktivitäten (Joggen, Tragen von schweren Lasten, …). Aber auch der Einfluss der Lichtintensität wurde dabei berücksichtigt.


Das Ergebnis liest sich so:

Höhere körperliche Gesamtaktivität bei jeder Intensität und weniger sitzende Zeit gehen mit einem erheblich verringerten Risiko für vorzeitige Sterblichkeit einher.

Aus der Studie, veröffentlicht auf der Internetseite von British Medical Journal


Und auch das ist eine Erkenntnis aus der Studie:


Die maximale Reduktion der Risikofaktoren liegt bei etwa 375 Minuten täglicher körperlicher Aktivität mit geringer Intensität. Wer jedoch so viel Minuten mit geringer Intensität am Tag nicht schaffen sollte, dem reichen auch täglich 24 Minuten mit mittlerer bis starker Intensität. Bei letzterem aber unbedingt darauf achten: die verbleibende Zeit nicht mit mehr Sitzen verbringen!


Apropos Sitzen:


Wer zu den Dauersitzern gehört sollte nun nicht meinen, dass eine intensive Sporteinheit am Morgen oder am Abend genügt. Dem ist nicht so. Das Gesundheitsrisiko bleibt. Denn allein das Sitzen über einen längeren Zeitraum ist entscheidend. Da hilft wirklich nur eines: Spätestens nach 60 Minuten aufstehen und alle Körperteile in Bewegung bringen, die unter dem Sitzen leiden. Nutze jede sich bietende Gelegenheit, nicht zu sitzen: TV-Werbepausen, beim Telefonieren aufstehen und umher laufen, kurze Gespräche im Stehe führen, Botschaften persönlich zu überbringen, statt Mails zu schreiben und in den Pausen -oder auch sonst - einfach mal einen Spaziergang machen.


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Quelle: British Medical Journal


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