Erholung der Ozeane bis 2050 möglich

Weltweit haben unsere Meere und Flüsse einiges an "Ballast" zu verarbeiten. Klimawandel, Überfischung, Artenschwund - und Müll. Doch es soll -noch - nicht zu spät sein. Ein internationales Forscherteam sieht große Chancen, dass sich die Meere innerhalb der nächsten 30 Jahre erholen können.


Lebensraum Meer

Unsere Meere ähneln zwischenzeitlich mehr einem Mülleimer als einer Wohlfühloase für Meerestiere. Und diese werden teilweise annähernd bis zur Ausrottung gejagt. Der Klimawandel belastet durch die Erwärmung der Meere zusätzlich.


So sieht es eine Gruppe internationaler Forscher unter der Leitung der King Abdullah University of Science and Technology in Saudi-Arabien. Die Thesen sind in einem Übersichtsartikel im wissenschaftlichen Fachblatt „Nature“ beschrieben.

Wir haben ein enges Zeitfenster, um unseren Enkeln einen gesunden Ozean zu übergeben, und wir haben das Wissen und die Werkzeuge dafür."

Das sagt Carlos Duarte, Professor für Meereskunde. Sein Team hat analysierte, welchen Schaden wir den Meeren bereits zugefügt haben, aber auch, was bereits Gutes getan wurde. Schützen wir die Ozeane, so die Forscher, schützen wir uns auch selbst.


Sie haben dazu neun Komponenten ermittelt, die für die Regenerierung und den Wiederaufbau der Meere helfen: Salzwiesen, Mangroven, Seegras, Korallenriffe, Seetang, Austernriffe, Fischerei, Megafauna. Letzteres sind die körperlich größten Tiere im Lebensraum Ozean und die Tiefsee.

„Die Erhaltung der Feuchtgebiete an den Küsten kann die Nahrungssicherung von Millionen von Menschen verbessern, die Gefahren von Stürmen und Überschwemmungen verringern und so Milliarden von Dollar sparen“,

so Professor Catherine Lovelock, Co-Studienautorin von der University of Queensland. UNd weiter: „Mangroven, Salzwiesen und Seegras speichern Kohlenstoff in ihren Böden und der Biomasse, was zur Eindämmung des Klimawandels beitragen kann.“


Die gesamten Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Meere sowie zum Stoppen des Klimawandels sind herausfordernd. Das bedeutet gleichzeitig eine Menge Arbeit. Das, so die Forscher, sollte uns allen bewusst sein.


Langsam aber sicher würde die internationale Fischerei nachhaltiger. Auch würden immer weniger Seegraswiesen und Mangrovensümpfe und -wälder zerstört. In Tampa Bay, Florida, und auf den Philippinen seien Lebensräume sogar wieder komplett hergestellt worden. Auch die Anzahl der Buckelwale ist wegen des Verbots ihres Fangs von wenigen Hundert in den 1960er Jahren inzwischen wieder auf mehr als 80.000 angewachsen. Außerdem erholen sich die Populationen der Seeotter in Kanada oder die der Seehunde in der Ostsee


Quelle: Die WELT online


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