Flüchtlinge haben einen guten Einfluss auf die Wirtschaft

Der Asylstreit zwischen der CDU und CSU hat gerade eine neue Eskalationsstufe erreicht. In den USA fährt die Trump-Regierung weiterhin eine "Null-Toleranz"-Politik an den Außengrenzen, mit der Begründung, Migranten würden die US-Wirtschaft belasten. Um seinen Standpunkt zu bekräftigen, spricht Trump auf Twitter immer wieder von den angeblich horrenden Auswirkungen von Migration in Europa.


Doch einer neuen Studie zufolge, die Ende Juni in Science Advancesveröffentlicht wurde, haben Asylsuchende in Europa in den letzten 30 Jahren insgesamt einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft der jeweiligen Länder gehabt.



Die Studie stammt vom französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung, der Universität Clermont-Auvergne und der Universität Paris-Nanterre. Die Forscher nutzten ökonomische Daten von 15 westeuropäischen Ländern mit den höchsten Raten von Asylsuchenden zwischen 1985 und 2015.


Wie wirken sich Einwanderinnen und Einwanderer auf das Bruttoinlandsprodukt, Arbeitslosigkeit und den Staatshaushalt aus?


Die Forscher stellten fest, dass Migranten einen positiven Nettoeffekt auf die Wirtschaft in den jeweiligen Ländern hatten. Das Bruttoinlandsprodukt steigerte sich den Forschern zufolge "signifikant" und die Arbeitslosenzahlen gingen zurück. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass die zusätzlichen Staatsausgaben durch den Anstieg der Steuereinnahmen mehr als ausgeglichen würden. Auch die Ankunft von Asylsuchenden hatte der Studie zufolge einen positiven Effekt auf die Wirtschaft, was allerdings erst mit einer Verzögerung von drei bis sieben Jahre sichtbar wurde. "Sobald Asylsuchende dauerhafte Einwohner sind, ist ihre gesamtwirtschaftliche Wirkung positiv", heißt er in der Zusammenfassung der Studie.


"Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die vermeintliche Flüchtlingskrise, die Europa gerade erlebt, wahrscheinlich keine Wirtschaftskrise auslösen wird. Sie könnte sogar eine wirtschaftliche Chance sein", schlussfolgern die Forscher. "Wir bestreiten nicht, dass Asylsuchende viele politische Herausforderungen mit sich bringen. Aber diese Herausforderungen könnten vielleicht leichter gemeistert werden, wenn das Klischee abgelegt werden kann, dass Migration eine dauerhafte wirtschaftliche Belastung bedeutet."


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Für dich:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn wir unseren Fokus auf etwas setzen, diese Dinge dann auch anziehen. Für mich bedeutet, dass in der Flüchtlingskrise konzentrieren wir uns gefühlt, nur auf die Herausforderungen und berichten nur über diese, jedoch über die Chancen und vor allem die Vorteile sprechen wir nicht. Lasst uns endlich auf das Gute konzentrieren!


Quelle: Motherboard

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