Fortschritt bei der AIDS-Bekämpfung: Eine neue Pille soll HIV ausrotten

Aktualisiert: 23. Nov 2019

Wenn es nach dem Schweizer Medizinprofessor Jan Fehr geht, soll Innerhalb es innerhalb der nächsten zehn Jahre in der Schweiz quasi zu einer Ausrottung des gefährlichen HI-Virus kommen. Dafür sorgen soll eine Pille, die in Deutschland bereits seit 2016 auf dem Markt ist.

Bild: unsplash; Beispiel

Die Pille macht den Schweizern Hoffnung darauf, dass es bald keine Ansteckungen mehr mit HIV geben wird. In Deutschland ist das Präparat schon länger rezeptpflichtig erhältlich.

Der Medizinprofessor gibt sich der NZZ am Sonntag zuversichtlich:

" Die Schweiz könnte bis 2030 mithilfe der PrEP* weltweit das erste Land sein, in dem es keine Neuansteckungen mit HIV mehr gibt. Aids kann bis dahin besiegt sein."

* Abkürzung für „Prä-Expositions-Prophylaxe“, auf Deutsch: Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt


Mithilfe von zwei Wirkstoffen soll die Vermehrung gestoppt werden, wenn die HIV-Viren in den Körper dringen. Die Viren sterben daraufhin ab, statt sich in den Blutbahnen zu verteilen. Das Mittel soll somit den gleichen Schutz wie ein Kondom garantieren. Nebenwirkungen sollen dabei selten auftreten.


In der Schweiz darf es bisher offiziell noch nicht zur Prävention eingesetzt werden. Es wird daher von Risiko-Personen aus der EU oder Afrika importiert. Swissmedic toleriert die Importe.


In Deutschland ist das Präparat seit 2016 zugelassen. Seit 01. September 2019 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die PrEP-Medikamente sowie Begleituntersuchungen bei Menschen mit erhöhtem Risiko.


Quelle: NZZ am Sonntag; inFranken-de


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