Frankreich ist das erste Land, das alle 5 Pestizide im Zusammenhang mit dem Bienensterben verbietet

Aktualisiert: 18. Feb 2019

In einem entscheidenden Schritt ist #Frankreich das erste Land, das alle fünf der wichtigsten #Pestizide verbietet, die für das Verschwinden von Bienen auf der ganzen Welt verantwortlich gemacht werden. Das Phänomen, das als "Koloniekollapsstörung" bezeichnet wird, hat Bienen in Rekordzahl sterben lassen, und Wissenschaftler zeigen mit dem Finger auf Neonicotinoid-Pestizide als Hauptverdächtigen.


Eine Bienenwabe

Die EU führte die Anklage an, indem sie drei der Pestizide verbot: Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Frankreich ging jedoch noch einen Schritt weiter, indem es Thiacloprid und Acetamiprid auch in allen landwirtschaftlichen Tätigkeiten, einschließlich Gewächshäusern, verbot.


Der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen Pestiziden und dem Rückgang der Gesundheit der Bienenpopulationen hat viele über die Zukunft unserer Lebensmittel besorgt gemacht. Pflanzen, Blumen und Bäume wachsen nicht ohne die Bestäubung durch die Bienen, was bedeutet, dass auch keine Nahrung wächst. Einige Landwirte melden fast vollständige Verluste für ihre Bienenpopulationen, was sich gravierend auf die Funktionsweise des Betriebs auswirkt.


Einige Landwirte fühlen sich jedoch entmutig. Sie sehen sich durch dieses Verbot zum einen nichtmehr in der Lage, sich ausreichend vor invasiven Käfern und schädlichen Insekten schützen zu können. Zum anderen seien sie ohne den Einsatz dieser Pestizide auf dem Lebensmittelmarkt nicht mehr konkurrenzfähig. Darüber hinaus gäbe es aus ihrer Sicht nicht genügend Beweise, die einen solch dramatischen Schritt rechtfertigen. Außerdem werfe die Beseitigung der Pestizide die Frage auf, wodurch sie ersetzt werden und welche potentiellen Probleme sich aus den neuen Lösungen ergeben könnten.


Quelle: The Telegraph

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