Hamburger Stahlwerk will nahezu klimaneutral werden

Die Großindustrie steht massiv unter Druck. So sieht es Uwe Braun, Leiter des Stahlwerks der Firma ArcelorMittal, das mitten im Hamburger Hafen liegt. Dabei geht es ihm nicht nur um den harten internationalen Wettbewerb. Stahlwerke haben bekanntlich auch einen hohen Aufwand an Energie und einen entsprechend hohen Ausstoß an CO2 - und damit auch ein Umweltproblem. So sieht Braun CO2 als Herausforderung, der er begegnen möchte.

Stahl

Dazu arbeitet er an einem riesigen Projekt, das die die Stahlproduktion revolutionieren könnte. Uwe Braun möchte auf dem Hamburger Werksgelände das erste CO2-freie Stahlwerk der Welt bauen.






Bisher erfolgt die Produktion mit Hilfe von Erdgas, was immerhin schon sauberer als Kohle ist. Dennoch verursacht das Hamburger Stahlwerk immer noch riesige Mengen an CO2. Für die fast eine Million Tonnen Walzdraht pro Jahr fallen pro Tonne ca. 815 kg CO2 an. Diese Zahl soll im ersten Schritt auf 150 kg schrumpfen.

„Am Anfang werden wir sicher einige technische Herausforderungen haben, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass wir sie meistern“,

so Uwe Braun.


Dazu planen er und seine Mitarbeiter eine Pilotanlage, in der die Energie zukünftig durch Wasserstoff erzeugt wird. Er nennt dabei zwei enorme Vorteile: zum einen bleibt beim Verbrennen von Wasserstoff nur noch Wasserdampf übrig. Und zum anderen lässt sich Wasserstoff an den Küsten vor den Toren Hamburgs in unbegrenzter Menge ökologisch korrekt herstellen. Und das ist Brands Vision:

„Grüner Wasserstoff aus Windkraft gewonnen erzeugt grünen Stahl.“

In ca. dreieinhalb Jahren soll die neue Wasserstoffanlage laufen. Bis es soweit ist werden dafür 65 Million € eingesetzt.


Sollte Braun erfolgreich sein, hat dies einen ganz besonderen Einfluss auf den gesamten Konzern. ArcelorMittal, der größte Stahlhersteller der Welt, betreibt 54 Hochöfen in 18 Ländern. Wenn Brauns Projekt weltweit umgesetzt wird, kann CO2 in gigantischem Ausmaß eingespart werden.


Quelle Zeit online; NDR


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