Heilende Berührungen: Free Hugs für Alle - Kuscheln und Umarmungen halten und machen gesund!

Der Berührungssinn spielt in unserem Leben eine ganz bedeutende Rolle. Positiver sozialer Kontakt beruhigt das Nervensystem und aktiviert das Oxytocinsystem des Gehirns. Oxytocin - im Hypothalamus produziert - ist ein Hormon das uns begleitet, bevor wir überhaupt geboren sind. Es leitet die Wehen und das Stillen ein und stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Übersetzt aus dem Griechischen bedeutet Oxytocin „schnelle Geburt“.


Heute wissen Forscher, dass sich die Wirkung des Hormons jedoch nicht nur auf darauf beschränken lässt. Das Hormon spielt für das Zusammenleben aller Menschen eine große Rolle. Es fördert ein positives soziales Miteinander. Es stärkt die Paarbindung und das Vertrauen in andere Menschen. Es reduziert Stress und Angst, dämpft Aggressionen und macht uns empathisch. Das brachte diesem Hormon auch den Beinamen „Kuschelhormon“ ein.


Körperkontakt ist lebensnotwendig

Kuscheln, Umarmen, Streicheln oder auch nur ein freundlicher Händedruck – solche Berührungen reichen aus, um positiv auf unsere Gesundheit einzuwirken. „Für gesunde Menschen, die keine chronisch schwere Hautkrankheiten haben oder autistisch sind, ist Körperkontakt etwas, das ganz lebensnotwendig – und ich würde fast sagen – in unserer DNA festgelegt ist.“ So Christa Roth-Sackenheim, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.


„Die meisten Menschen müssten anders miteinander umgehen, viel spüriger werden, mehr Mut haben für zwischenmenschliche Beziehungen auf allen Eben. Und dafür müssen sie auch die Zeit haben und sich die Zeit nehmen“, sagt Psychologe Fritz Jansen.
Aber die Wenigsten wissen, um wie viel es geht.

Niedrigere Stresshormon- und Blutdruckwerte

Chronischer Stress ist ein Risikofaktor, der für Erkrankungen wie z. B. Bauchschmerzen, Herz-Kreislauf oder andere chronische Schmerzen verantwortlich ist. Ist das Stresssystem dauerhaft aktiviert, kann das also dramatische Folgen für die Gesundheit haben. Studien aus den USA, Deutschland und Großbritannien hätten gezeigt, dass das Herz von Menschen, die sich regelmäßig umarmen, ruhiger schlägt. Außerdem hätten Menschen mit regelmäßigem Körperkontakt niedrigere Stresshormon- und Blutdruckwerte.


Berührung müssen positiv wahrgenommen werden.

Wichtig für einen gesundheitlich positiven Effekt sei, dass die Berührung als positiv wahrgenommen werde. Und nicht jeder will sich gleich in den Arm nehmen lassen. Das hängt letztlich davon ab, wie gut sich Menschen kennen, wie entspannt sie sind bzw. die Situation ist und ob die Berührung von Herzen kommt. Fakt ist, dass positiv empfundener Körperkontakt eben zur Ausschüttung der Botenstoffe Dopamin und Oxytocin führt. Beide steigern erheblich das Wohlbefinden.


Wer jedoch weder Lust noch die Chance auf körperliche Nähe hat, für den gibt es Alternativen. Denn neben der Haut als Sinnesorgan gibt es ja auch noch Augen, Ohren und Nase. So sind auch interessante und angenehme Gespräche oder Augenkontakt weitere Formen des sozialen Kontaktes, die ebenfalls das autonome Nervensystem beruhigen können.


Quelle: NRZ


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