Indien eröffnet erstes Krankenhaus für Elefanten

Die weltweite Elefantenpopulation schrumpft bedrohlich und genau deshalb will Indien hier weiter vorbeugen. In der indischen Stadt Mathura, südlich von Delhi hat im November dieses Jahres das erste Krankenhaus für Elefanten eröffnet. Kranke und verletzte Elefanten werden hier wieder gesund gepflegt.


Das Krankenhaus, das am Freitag in der hinduistischen heiligen Stadt Mathura eingeweiht wurde, ist auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern verteilt und soll verletzte, kranke oder geriatrische Elefanten behandeln. Das Krankenhaus am Ufer des Yamuna-Flusses liegt in der Nähe eines Elefantenschutz- und Pflegezentrums von Wildlife SOS, in dem 22 Elefanten leben.


Elefanten sind ein wichtiger Teil der indischen Kultur und werden bei Festen und Prozessionen im Süden des Landes prominent präsentiert. Sie werden auch als Touristenattraktionen an mehreren Festungen und Palästen in den nördlichen und westlichen Regionen genutzt. Leider ist Indiens Elefantenpopulation gesunken von 30.711 Tiere im Jahr 2012 auf 27.312 im Jahr 2017, wie staatliche Daten zeigen.


Hunderte von Elefanten in ganz Indien, die mehr als die Hälfte der asiatischen Elefantenpopulation ausmachen, werden in Gefangenschaft gehalten, und scharfe Metallhaken werden oft benutzt, um sie zu zwicken und in Unterordnung zu bringen.


Während Elefanten in Indien als kulturelles und religiöses Symbol verehrt werden, werden sie auch von ihren ungeübten Mahouts misshandelt und fallen oft Opfer von Stromschlägen, Wilderei, Zugunfällen und Vergiftungen, sagen Tierrechtler.


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Quelle: Reuters

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