Künstliche Intelligenz (KI) schützt unser Leben!

Forscher der Universitätskliniken Ulm, Freiburg, Heidelberg und Mannheim gehen in Sachen der medizinischen Versorgung mit Hilfe „Künstlicher Intelligenz“ neue Wege. Zusammen gründeten Sie das Zentrum für Innovative Versorgung (ZIV).


Seit langem sind bei vielen Menschen digitale Helfer im Einsatz, die alle eins im Sinn haben: uns gesund zu halten. Sie mahnen uns via APP zu trinken, uns zu bewegen, messen unseren Pulsschlag, nennen uns die zurückgelegten Schritte und weisen uns auf ausreichend Schlaf hin.

Datenanalyse mit Hilfe Künstlicher Intelligenz

KI kann jedoch deutlich mehr. So können Krebspatienten deutlich durch die KI profitieren. Das zeigen nun Forscher der genannten Unikliniken auf. Denn eines der wichtigsten Gebiete ist die Analyse der enormen Mengen an Daten, die für uns Menschen allein schlichtweg nicht (mehr) überschaubar sind.


So entwickelten die Wissenschaftler Software und Technologien, mit denen Patientendaten gewonnen und ausgewertet werden können. Der Nutzen der Auswertung von zigtausenden von Daten findet sich dann in deutlich verbesserten Therapien wieder.


Brustkrebs-Patientinnen der Uniklinik Tübingen beispielsweise erfassen mit einer eigens entwickelten APP auf ihrem Handy wie sie sich fühlen, wie ihr Appetit ist und wie stark ihre Schmerzen sind. Die Ärzte verbinden diese Angaben mit den eingesetzten Medikamenten und medizinischen Werten. Die Analyse übernimmt eine KI-Software. Die Software ermöglicht so das Erkennen von Mustern. Zum Beispiel welche Faktoren begünstigen oder mindern bei einer Patientin Nebenwirkungen. So bekommen die Mediziner viele und genauere Informationen während einer Therapie und können ihre Patienten dadurch besser betreuen.

„Diese Datenmengen sind ohne die Hilfe der Algorithmen nicht auszuwerten. Vorhandene Muster können nur mithilfe geeigneter Software erkannt werden, dazu wären Menschen gar nicht in der Lage“,

erklärt Projektkoordinator Professor Nico Pfeifer von der Uniklinik Tübingen.


Die Technologie birgt enorme Potenziale. So sehen sich die Forscher bald in der Lage vorherzusagen, welche Faktoren Rückfälle bei Krebspatienten begünstigen, wer ein hohes Risiko für Nebenwirkungen hat oder welches Medikament bei MS oder Parkinson bei einem Patienten am besten wirkt. So könnten laut Prof. Pfeifer bei vielen Menschen viel Leid erspart und Heilungschancen erhöht werden.


Auch wenn in Sachen Datenschutz noch viel Arbeit zu leisten ist, betont Pfeifer die großen Chancen der KI für die Medizin:

„Wir stehen erst am Anfang. Derzeit werden diese Methoden erst bei den gängigsten Krankheitsbildern angewandt. Nach und nach wird sich die Forschung auf andere Krankheiten ausdehnen und auch dort für große Fortschritte sorgen.“

Quelle: Schwäbische Zeitung


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