Ein US-Staat macht ernst: Maine hat als erster US-Staat ein Verbot für Styroporverpackungen erlassen

Aktualisiert: 12. Mai 2019

Nicht alles läuft in der USA nach dem Motto „America first“. In diesen Fall geht es um „Environmental Protection first“. In dem kleinen Bundesstaat Maine werden jährlich 256 Millionen Einweg-Produkte aus Styropor verbraucht. Darauf hat Maine nun reagiert. Einweg-Verpackungen aus Styropor sind komplett verboten.

Styropor, Foto: S. Bauer

Diese drei Gründe sprachen für das Gesetz:


  • Styropor ist weder recycelbar noch künstlich abbaubar. Er muss entweder verbrannt werden oder er belastet für tausende Jahre unsere Umwelt.

  • Styropor nimmt Giftstoffe deutlich schneller auf als etwa Plastiktüten.

  • Tiere halten die Styropor-Kügelchen oft für Nahrung. So gelangen die aufgenommenen Chemikalien über die Nahrungskette irgendwann auch bei uns auf den Tisch.



„Maine hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass es zu den Vorreitern in Sachen Umweltschutz gehört.“

So lobt Sarah Lakeman vom „Natural Resources Council of Maine“ das neue Gesetz.


Ein wenig Zeit zur Umstellung bekommen die Restaurants in Maine allerdings noch: Das Verbot wird erst zum Jahr 2021 inkraft treten. Wer sich anschließend nicht an die Vorgaben hält, muss mit einer Strafe von bis zu 100 Dollar rechnen – und zwar pro Verstoß!


Quelle: Trendsderzukunft


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