Müllfischen – So schlägt Javier Goyeneche zwei Fliegen mit einer Klappe

Javier Goyeneche macht aus alten Plastikflaschen neue Jacken, aus Kaffeesatz Pullover und aus Garnelenschalen Turnschuhe. Hauptsache, er kann für sein Label Ecoalf Abfall zu neuem Leben erwecken. Dazu recycelt er alles, was das Meer hergibt – im wahrsten Sinne des Wortes. Aus alten Fischernetzen, Wasserflaschen und Kaffeebohnen produziert er ein Polymergarn.

Goyeneche: „Wir wollten etwas für die Meere tun. Ich habe eine Menge darüber gelesen, wie viel Abfall jedes Jahr dorthin gelangt. Deshalb recycle ich vor allem Müll, den wir aus dem Meer fischen.“
Bild: Homepage ECOALF

Denn neben Fischen fangen die Fischer unglücklicher Weise auch Müll. Diesen haben sie früher wieder ins Meer zurück geworfen. Heute hat Goyeneche Verträge mit über 160 Fischern an der Ostküste Spaniens und sammelt so von rund 3000 Fischerbooten ca. 300 Tonnen im Jahr.


2017 hat er ein Projekt in Thailand begonnen. Er arbeitet dort mit der Regierung zusammen und in nur einem Monat (!) konnten mehr als 450 Tonnen Plastik von den Stränden gesammelt werden.


Während die Fischer unentgeltlich für ihn sammeln, erhalten die thailändischen Fischer dafür Geld. Und damit der Abfall nicht durch die Welt transportiert werden muss, wird der Müll dort verarbeitet, wo er anfällt.


So entsteht tragbare Mode aus 100 % recycelten Materialien für Damen, Herren und Kinder. Stores von ECOALF sind in Madrid, Barcelona, Valencia ... und in Berlin zu finden!


Quelle: Der Tagesspielel, ECOALF

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