„More is better“ – doch nicht im Job! Unternehmen erkennen die Wichtigkeit der Viertagewoche an

Aktualisiert: 10. Juni 2018

Der amerikanische Managment Forscher Morten Hansen von der University of Berkeley hat herausgefunden, dass „ mehr Arbeit nicht mehr Produktivität schafft“. Morten spricht nicht nur als Forscher, sondern auch aus eigener Erfahrung. Er hat selbst, bei der Unternehmensberatung BCG oft bis zu 80 Stunden in der Woche gearbeitet, um dann festzustellen, dass eine Kollegin bessere Ergebnisse ablieferte und 30 Stunden die Woche weniger arbeitete.

Hansen hat fünf Jahre lang die Leistung und Effizienz von 5000 Angestellten untersucht. Und fand dabei heraus, dass

„wer in der Regel zwischen 30 und 50 Stunden pro Woche arbeitet, kann seine Effizienz messbar steigern, wenn er für ein Projekt kurzfristig Überstunden macht.“

Wer ständig bis zu 60 Stunden und mehr im Büro verbringt, dessen Effizienz stagniert. Bei mehr als 65 Stunden im Büro pro Woche, ist die Leistung sogar rückläufig gewesen.

„Wir sollten anders arbeiten statt mehr“, fordert Hansen deshalb und sagt: „Wir arbeiten zu lang.“

Für Hansen sind die beiden Hauptgründe, zum einen, dass wir immer noch glauben, dass wer viel Zeit im Büro verbringt, wird auch eine steile Karriere hinlegen. Zum anderen, herrscht in vielen Büros ein Gruppenzwang, so dass, niemand der erste im Büro sein möchte, der nach Hause geht. Hansen sagt, dass wir von der falschen Überzeugung wegkommen müssen, dass Leistung etwas mit Arbeitsmenge zu tun hat. Viel mehr, fand er in seiner Arbeit heraus, dass die wirklich Leistungsträger sich auf wenige Dinge konzentrieren konnten und Störfaktoren ausblenden konnten.


Das österreichische Unternehmen Unterweger hat diese Erkenntnis direkt in Tat umgesetzt und führt die Viertagewoche für seine Mitarbeiter ein. Der Geschäftsführer des Unternehmens sagt, dass

„Die Zeiten am Beginn und am Ende der Arbeit sind jene Zeiten, die am wenigsten produktiv sind. Aus diesem Grund haben wir versucht, die Tagesarbeitszeit zu erhöhen, um dann die Produktivität zu steigern.“

Bereits in den ersten sechs Monaten nach der Umstellung, konnte ein Umsatzplus erzielt werden. Die Arbeitsabläufe und Zeiten wurden dafür verändert, sodass die wöchentlichen Arbeitszeit nur noch bei 36 Stunden liegt, und das natürlich bei gleichem Lohn.

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Für dich:

Teste es diese Woche einfach mal aus und gehe als erstes aus dem Büro nach Hause.


Wie immer lies Effektvoll und wir garantieren dir Effekt toll!


Quelle: Wiwo, Business Insider Deutschland



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