Schottland verbietet kunststoffbestückte Wattestäbchen

Nach dem Rückschlag über die Anhäufung von Kunststoffabfällen an Stränden und Ozeanen, ist Schottland nun das erste Land im Vereinigten Königreich, das die Herstellung, Lieferung und den Verkauf von Wattestäbchen mit Kunststoffstielen, die allgemein unter dem Markennamen Q-tips bekannt sind, offiziell verbietet. Umweltschützer und Naturschützer begrüßen die Entscheidung als wunderbare Nachricht für Wildtiere und Ökosysteme.

Wattestäbchen mit Platik verursachen mehr Müll, als wir denken

Bevor das neue Verbot in Kraft trat, haben mehrere Kosmetikriesen bereits den Umstieg auf biologisch abbaubare Alternativen wie papiergestützte Versionen vollzogen.


Als sie über die neue Gesetzgebung sprach, teilte die schottische Umweltministerin Roseanna Cunningham mit, dass sie

"stolz darauf ist, dass die schottische Regierung die erste britische Regierung ist, die Baumwollstäbchen mit Kunststoffstiel verbietet. Einweg-Kunststoffprodukte sind nicht nur verschwenderisch, sondern erzeugen auch unnötige Abfälle, die unsere schönen Strände und Grünflächen verschandeln und gleichzeitig unsere Tierwelt an Land und auf See bedrohen."

Die Marine Conservation Society hat darauf hingewiesen, dass Wattestäbchen mit Kunststoffstielen die Küstenregionen durchdringend verunreinigen und die Meeresökologie schädigen, und beunruhigend oft im Darm von Seevögeln, Säugetieren, Fischen und Schildkröten gefunden wird. Allein in Großbritannien liegt der geschätzte Verbrauch der mit Kunststoff besetzten Wattestäbchen bei über 1,8 Millionen.


Außerdem hat die Zeitschrift Science Advances zitiert, dass der Mensch seit Anfang der 1950er Jahre 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoffe geschaffen hat. Leider richtet die Langlebigkeit von Kunststoffen Umweltschäden an, und die derzeitigen Recyclingsysteme sind nicht in der Lage, mit der Verschmutzung durch Kunststoffe Schritt zu halten. Auch die Ellen MacArthur Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum berichtet,


dass bis 2050 mehr Plastik im Meer sein wird als Fisch, wenn die Produktionsraten für Plastik anhalten.


Es ist zu hoffen, dass das neue Verbot nützlichere Vorschriften zum Schutz der Umwelt bei gleichzeitiger Beeinträchtigung des Verbraucherverhaltens fördern wird, so dass die Öffentlichkeit besser über bewährte Verfahren für Einweg-Kunststoffe informiert ist.


Quelle: Tree Hugger


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