Verbot von Treibnetzen in Neuseelands Meeresfischereigebieten

Jährlich landen Millionen Meereslebewesen als sogenannter Beifang unbeabsichtigt in den Netzen der Fischer. So sollen jährlich etwa 300.000 Wale, Delphine und Tümmler in den Netzen sterben. Eine der größten Gefahren stellt dabei das Fischen mit Treibnetzen dar. Diese Methode wird Neuseeland nun untersagen.

Zum Schutz ihrer Delfine wird dazu ab Oktober die Nutzung von Treibnetzen verboten. Dazu gab die neuseeländische Regierung auch bekannt, dass ebenfalls keine neuen Genehmigungen für seismische Untersuchungen oder Meeresbodenbergbau in den neu definierten Schutzgebieten für Meeressäuger erteilt werden. Diese neuen Regelungen sollen dazu beitragen, dass die bedrohten Maui- und Hector-Delfine in den Gewässern nicht mehr bedroht werden. Die Regierung erklärte sich bereit. den kommerziellen Fischereibetrieben dabei helfen zu wollen, zukünftig auf andere Arten des Fischfang zu nutzen.


Für die Maui-Delfinen ist es fünf vor Zwölf. In Neuseelands Gewässern soll es nur noch 63 Tiere, einer Unterart der Hector-Delfine, geben. Die Maui-Delfine sind damit vom Aussterben bedroht. Aber auch von den Hector-Delfinen sollen nur noch rund 15 000 Tiere in den Gewässern des Landes beheimatet sein. Damit droht auch diese Art das Aussterben.


Eugenie Sage, Ministerin für Naturschutz und Landesinformation sowie stellvertretende Umweltministerin, sieht in den Säugetieren einen neuseeländischen „Schatz“. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, diesen Schatz auf für künftige Generationen zu sichern.


Quelle: Die Rheinpfalz; DPA


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