Von der Bohne bis zur Krone. Wenn die Blockchain es dir ermöglicht deinen Kaffee zu verfolgen.

Aktualisiert: 10. Juni 2018

Was wenn du dir sicher sein kannst, dass dein Kaffee wirklich fair trade ist, die Bauern vernünftig bezahlt worden sind und es sich um keinen Etikettenschwindel handeln würde? Das US-Startup Bext360 setzt auf die Blockchain um Fairness und Verantwortlichkeit im Kaffeegeschäft zu erhöhen.


Nach Angaben der International Coffee Organization (ICO) werden weltweit zwölf Kilo Kaffee pro Jahr und Person konsumiert. Aber obwohl wir so viel davon trinken, wissen wir sehr wenig über die Herkunft unserer Lieblingsbohnen. Gleichzeitig sind die Bauern, die die Kaffeepflanzen anbauen, oft Kleinbauern, von denen viele laut Weltbank von weniger als 2 USD pro Tag leben - selten erhalten sie Informationen darüber, wo ihre Bohnen landen.


Bext360, aus Denver macht mit Hilfe der Blockchain-Technologie die Kaffeeversorgungsketten transparenter und verbessert die Gewinne und das Leben der Kaffeeanbaugemeinden. Für das erste Pilotprogramm hat sich das Unternehmen mit Coda Coffee, einem ebenfalls in Denver ansässigen Kaffeeröster, und Great Lakes Coffee, einem in Uganda ansässigen Kaffeeexporteur, zusammengetan, um eine Lieferkette von Afrika nach Amerika zu schaffen.


Der Prozess beginnt an der Quelle, wo ein Roboter die Ernten der Bauern analysiert und deren Qualität bewertet. Die Bauern erhalten je nach Größe und Reife der Bohnen unterschiedliche Preise: die größeren und reiferen Bohnen erhalten einen höheren Preis. Der Preis wird zwischen Käufer und Landwirt ausgehandelt und die Bezahlung erfolgt über ein Smartphone, das jegliche Zwischenhändler ausschließt. Die Bauern erhalten so einen fairen Preis und werden sofort für ihre Produkte bezahlt.


Die Informationen, die die Maschine liefert, helfen auch den Großhändlern und den Röstern, da sie mehr über den Geschmack der verschiedenen Bohnen erfahren und sie auf bestimmte Geschmacksrichtungen einstellen können.


Informationen darüber, woher die Bohnen stammen, welche Qualität sie haben und wer was für sie bezahlt hat, werden dann in die "bext-to-brew"-Plattform von Bext360 eingegeben, die auf Blockchain-Technologie basiert. Kunden, die die Bohnen kaufen, können die Reise des Kaffees sehen, indem sie den einzigartigen QR-Code auf der Verpackung scannen, zusammen mit Informationen über die Gemeinschaftsprojekte, die ihr Kauf unterstützt.


"Viele Leute stellen Informationen auf ihre Taschen, die sie nicht persönlich überprüft haben", sagte Tommy Thwaites, Mitbegründer von Coda Coffee im Wall Street Journal. "So kann der Kunde auf Wunsch seinen Kaffee bis zum Bauern zurückverfolgen."

Traditionell ist die Zertifizierung der verschiedenen Stufen einer Lieferkette ein kostspieliges und zeitaufwändiges Unterfangen - mit vielen Menschen und einer Menge Papierkram. Bext360 nutzt die "tokenisation technology", um den gesamten Prozess zu rationalisieren. Den Kaffeekirschen werden Token zugeordnet, wenn sie in die Lieferkette gelangen, und es werden neue Token erstellt, die die Bohnen auf jeder Stufe der Lieferkette repräsentieren: vom Transport über die Röstung bis hin zum Großhandel.

#Blockchain #Kaffeeanbau #Fairtrade #Kaffee #Verantwortung #Fairness #USA #Bext360 #Startup #NextLevel #Coffeecircle #Coffee


Für dich:

Das Berliner Startup Coffee Circle bietet dir in Deutschland bereits eine sehr gute und feine Auswahl an Kaffee. Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen eigenen Kaffeebauern zusammen und legt enorm viel Wert auf Nachhaltigkeit. Und wer weiß, vielleicht sie die Jungs die ersten, die in Deutschland mit Bext360 zusammenarbeiten.


Wie immer lies Effektvoll und wir garantieren dir Effekt toll!


Quelle: Wallstreet Journal, Reset


Adresse

Effektvoll

Mühlenstraße 8a

14167 Berlin

  • Instagram - Schwarzer Kreis
  • Facebook - Schwarzer Kreis
  • LinkedIn - Schwarzer Kreis

Kontakt

team@effekt-voll.com

oder 

Kontaktseite

Rechtliches

Datenschutzerklärung

Impressum

Newsletter

©2019 Effektvoll