Warum wir noch mehr Helden brauchen! - Ein Appell

Aktualisiert: 7. Nov 2018

Wann bist Du eigentlich ein Held?


Wenn Du andere Menschen rettest? Wenn Du Dich selbst rettest? Wenn Du Dich erst selbst rettest und damit dann andere Menschen rettest?


Und muss immer erst jemand gerettet werden, bevor man als Held benannt und bekannt wird? Und warum bleiben so viele noch im Hintergrund verschwunden?


Für mich sind wir alle Helden! Wir setzen uns jeden Tag für Andere und für uns selbst ein. Das ist uns oft nicht bewusst und wenn, dann empfinden wir dieses als selbstverständlich!


Für mich ist ein Held z.B. ein alleinerziehendes Elternteil, dass einem bis drei Jobs nachgeht, um seine Kinder und sich selbst durch zu bringen. Das hat sich dieses Elternteil sicher nicht so vorgestellt oder gar geplant. Manchmal bedarf es eben auch ein heldenhaftes Tun, um sich und seine Kinder aus einer schmerzhaft Situation zu befreien.


Auch das ist nicht selbstverständlich, sondern eine immense Herausforderung und das rund um die Uhr. Menschen, die neben ihrer Arbeit und ihrer eigenen Familie auch Angehörige pflegen, sind nach meiner Auffassung ebenso Helden.


Das Gleiche gilt für Professionen jeglicher Art, in der es um die Bedürfnisse von Menschen geht.


Doch hast Du schon einmal eine Krankenschwester gesehen, die sich nach einer anspruchsvollen Schicht selbstbewusst auf die Schulter klopft und sich selbst als Heldin feiert? Warum - einfach weil Sie es geschafft hat, einem Schwerkranken ein Lächeln zu zaubern oder weil sie generell eine Schicht durchgestanden hat, obwohl sich ihre Arbeitsbedingungen seit Jahren verschlechtern.


Wie muss einem Arzt zumute sein, wenn er ein schwerkranken Kind abweisen muß, weil er nicht für dessen Pflege sorgen kann? Er ist für mich trotzdem ein Held, denn er bleibt dran und hilft z.B. den Eltern bei der Suche nach einem anderen Krankenhaus. Er wird das wahrscheinlich anders sehen.


Helden geben niemals auf! Auch wenn sie sich manchmal selbst im Stich gelassen fühlt und sich die "Sinn-Frage" stellen. Oder ausbrennen und Schlimmeres.


Was ist mit all unseren Helden wie Feuerwehrmänner, Polizisten etc.? Viele werden müde und keiner sieht sich selbst als Held.


Dabei brauchen wir sie dringend!


Wir brauchen mehr Menschen die ihr Heldentum hervorholen ohne sich auf einen Sockel zu stellen. Die ihre Komfortzone verlassen, mutig ihre Ärmel hochkrempeln, nicht jammern, sondern loslegen. Helden, die nicht darauf warten, dass jemand anderes kommt und das macht, sondern selbst mit anpacken und mit ihrer Tatkraft beispielhaft vorangehen, ohne Erwartung auf Gegenleistung und mit viel Willensstärke. So dass sie andere mitziehen und gemeinsam noch mehr Gutes bewirken.


Jeder kann ein Held sein! Also lasst uns unsere Umhänge herausholen und endlich/weiter/wieder auf den Weg machen.


Gemeinsam werden wir mehr erreichen und bewegen!


Holen wir zudem die uns bekannten (Lokal-)Helden hervor und lassen uns von diesen motivieren, gemeinsam weiter zu ziehen.


Es lohnt sich! Für uns Alle!


Sei ein Held von Welt!



Quelle: Petra Wagner


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