Autos könnten zukünftig mit Wasser im Tank fahren

Schuo Xu und seine Forscherkollegen/innen von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben eine neue Methode entwickelt. Damit könnten Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Zukunft einfach Wasser statt Wasserstoff tanken.

Umweltschonendes Autofahren

Wasserstoff ist einer der Energieträger der Zukunft. Als Treibstoff für Brennstoffzellen liefert er auf klimafreundliche Weise elektrische Energie. Nicht nur für Fahrzeuge. Wasserstoff zu speichern ist jedoch aufwendig, die Herstellung langsam und teilweise ineffektiv. Mit neuen Elektroden kann das Gas zwar schon mit einer einfachen 1,5 Volt-Batterie erzeugt werden, doch die Laufzeit der Elektrode ist begrenzt.


Forscher um Schuo Xu haben jedoch herausgefunden, dass durch eine vorgeschaltete Spaltung bestimmte Metalllegierungen mit Wasser und Aluminium zu Wasserstoff reagieren. Bisher kam jedoch diese Reaktion schnell wieder zum Stillstand. Grund dafür war eine Oxidationsschicht, die sich auf dem Aluminium bildet.


Nun haben Xu und sein Team jedoch eine neue Legierung entdeckt, die das Oxidationsproblem löst. Wenn die Metall-Legierung auf eine in Salzwasser getauchte Aluminium-Platte trifft, entstehen Aluminiumhydroxid und Wasserstoff. Dieser Wasserstoff kann nun direkt in einer Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt werden.

„Diese Reaktion erbringt alle Voraussetzungen, um Brennstoffzellen mit Wasserstoff zu versorgen, darunter vor allem Stabilität, eine hohe Reinheit und eine hohe Effizienz“,

berichten die Forscher.


Das neue Verfahren, in dem Wismut als Schlüsselkomponente eingesetzt wird, zeichne sich außerdem wesentlich effizienter als bisherige Methoden aus und liefere Wasserstoffproduktionsraten von bis zu 92 Prozent.


Eingesetzt werden könnte die Technik künftig vor allem in kompakten und tragbaren Brennstoffzellen, wie sie beispielsweise in Fahrzeugen eingesetzt werden. Doch die Methode ist noch nicht hundertprozentig ausgereift. Es gibt noch Probleme bei der Trennung der Chemikalien nach der Reaktion. Denn eine saure oder alkalische Lösung kann das Nebenprodukt Aluminiumhydroxid auflösen und verursacht Probleme durch Korrosion und Verunreinigungen.


Sobald diese Schwierigkeiten jedoch gelöst sind, könnte die Technologie für Anwendungen in Verkehrsmitteln wie Auto, Busse oder Flugzeuge, in tragbaren Geräten oder bis hin zum Heizen von Haushalten eingesetzt werden.


Quelle: Scienxx


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