Neuer Auftrieb für Windkraft und Solarenergie in Deutschland.

Nach langen Verhandlungen hat sich die Bundesregierung zu einer Neuregelung der Abstände bei Windkraftanlagen zur Wohnbebauung geeinigt. In der Folge wird nun auch der bisherige Deckel von 52 Gigawatt bei Photovoltaik aus dem EEG gestrichen werden.


Große Erleichterung herrscht nicht nur in der Koalition und bei Grünen-Politkern, sondern auch bei den Energieverbänden. Denn mit der Einigung wird nun ein Klimaschutzpaket Gesetz, das eben auch die Beschränkung des Photovoltaik-Ausbaus aufhebt. Das bisherige EEG sah in einer Novelle aus 2011 die Förderung von Anlagen bis 750 KW bei Erreichung der 52-Gigawatt-Grenze vor.

„Wir haben mit der Einigung auf eine Länderöffnungsklausel bei den Windabstandsflächen eine ausgewogene Lösung gefunden. Und wir halten Wort bei der Abschaffung des Photovoltaik-Deckels – der Deckel wird aufgehoben, bevor er ausgeschöpft ist“,

so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.


Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt die Einigung sehr, macht aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass das Gesetz zügig Gültigkeit erhält. Denn nach Berechnungen des BSW könnte die Grenze von 52 GW bereits im Juli 2020 erreicht sein.


So sehen auch der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in der Einigung ein positives Signal für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung - und damit auch für die Unternehmen und Haushalte, weiter in Zukunftstechnologien zur Energiegewinnung zu investieren.


Es gibt jedoch durchaus auch kritische Stimmen. So spricht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von einem "faulen Kompromiss". Zum einen wird bemängelt, dass die Aufhebung der 52-GW-Grenze bereits im Dezember 2009 versprochen wurde, zum anderen sei die pauschale Abstandsregel bei Windrädern eine schlechte Idee. Sie trüge nicht zur öffentlichen Akzeptanz bei und würde darüber hinaus den Bau neuer Windkraftanlagen erschweren.


Ebenfalls zurückhaltend betrachtet es der BUND. Nach dessen Meinung wäre eine grundsätzliche Novellierung des EEG mit noch ambitionierteren Ausbauzielen ein echter Durchbruch für eine dringend erforderliche energiepolitische Wende gewesen.


Wie auch immer scheint dieser Schritt in die richtige Richtung zu gehen und tausende Arbeitnehmende in der Energiewirtschaft können sich auf zunächst relativ sichere Arbeitsplätze freuen.


Quelle: PV-Magazin


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