Zellbasiertes Fleisch könnte jetzt bald schon Garnelen, Hummer und Krabben ersetzen

Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten an Alternativen zum Ersatz von Fleischprodukten. Und ein neues zellbasiertes Verfahren verspricht, ein Ersatz für Meeresfrüchte zu werden. Shiok Meats tritt dabei in die Fußstapfen von Unternehmen wie Impossible Foods oder Beyond Mea, die an der Herstellung von alternativem Fleisch und Proteinen arbeiten. Shiok Meats jedoch arbeitet daran, eine Vielzahl von Meeresfrüchten durch sauberere, nachhaltigere Alternativen zu ersetzen.

Shiok Meats sei laut CleanTechnica noch einige Jahre davon entfernt, ein solches Produkt

auf den Markt zu bringen. Die Gründer von Shiok Meats gehen jedoch davon aus, dass in zwei bis drei Jahren der Forschungs- und Entwicklungsprozess dafür abgeschlossen sein wird. Dazu hat sich Shiok Meats für seine Arbeit Finanzierungsmittel aus verschiedenen Quellen gesichert. Dazu gehören Unternehmen wie Boom Capital, AIIM Partners und Ryan Bethencourt.


Ziel des Unternehmens ist es nicht, das Aussehen und die Haptik des Fleisches zu reproduzieren. "Wir können Meeresfrüchte nicht wie Meeresfrüchte aussehen lassen, die Sie aus dem Meer fangen", sagte Sandhya Sriram, Mitbegründer von Shiok Meats. Das Unternehmen arbeitet daran, ein zellbasiertes Fleisch herzustellen, beispielsweise in Form eines Knödels. In drei bis fünf Jahren solle der große Markt für Meeresfrüchte - vor allem in asiatisch-pazifischen Raum - erschlossen werden. Dort stellen Meeresfrüchte einen großen Teil der täglichen Ernährung dar.


Shiok Meats konzentriert sich zunächst auf die Herstellung einer Garnelenalternative, da diese kostengünstiger und einfacher zu produzieren ist. Wenn alles gut gehe, dann werde es darum gehen, andere Krustentiere zu replizieren.


Das Unternehmen schätzt, dass es Garnelenfleisch für rund 5.000 Dollar pro Kilogramm ersetzen kann. Diese Alternative können trotz des Preises nicht früh genug kommen. Denn Sie bedeute einen Schlag ins Gesicht der heutigen Meeresfrüchte-Industrie, wie die Associated Press berichtet. Diese Industrie solle weitgehend auf moderner Sklaverei aufgebaut sein. Denn wer weiß, ob die Meeresfrüchte, die heute zu kaufen sind, möglicherweise auf Zwangsarbeit in Indonesien zurückzuführen seien.


Quelle: Clean Technica


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