Flusswasser wird Trinkwasser – eine schwimmende Pumpe macht es möglich

Aktualisiert: 16. Nov 2019

Eigentlich wollte Martin Drewes nur Strom erzeugen. Heraus kam eine schwimmende Pumpe mit einem für die Stromgewinnung schlechten Wirkungsgrad. Zu teuer für die Schrottpresse, befand Drewes. So reifte in ihm dann die Idee, die Pumpe zur Trinkwassergewinnung zu nutzen. Heute bietet er mit seiner Firma Inflotec sein System als infrastrukturell unabhängige Anlage zur Wasseraufbereitung und -förderung an.


10 % der Weltbevölkerung haben keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser.

„Während meiner Auslandseinsätze bei der Bundeswehr habe ich am eigenen Leib gespürt, wie schwierig der Zugang zu frischem und ausreichendem Trinkwasser sein kann“.

so Martin Drewes auf der Homepage von Inflotec.


Einsatzgebiete sieht Drewes überall da, wo Menschen extrem unter fehlendem trinkbarem Wasser leiden. So zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo. Dort haben 50 % der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Fluss „Kongo“ der auf 4.374 km den Staat druchfließt ist der wasserreichste Fluss Afrikas. 90 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.


Aber nicht nur in Afrika, auch in Zentralasien und anderen Stellen der Welt besteht Mangel an Trinkwasser, obwohl ausreichend Wasserkapazität vorhanden wäre.

WAVER 4000 - sauberes Trinkwasser für bis zu 2000 Menschen (Bild: Inflotec)

Abhilfe schafft Inflotec’s WAVER


Der WAVER (abgeleitet von: WAsserkraftbasierte autonome VERsorgungssysteme) ist eine mobile, schnell einsatzbereite Anlage zur Trinkwasseraufbereitung. Die Anlage kommt völlig ohne fossile Energieträger aus und vermeidet sowohl Kohlenstoffdioxid-Emissionen als auch direkte Eingriff in die Natur. Das Vorhandensein einer Strömung, wie beispielsweise auf Flüssen, reicht aus. Sie versetzt das innen liegende Wasserrad in eine Drehbewegung und die Wasseraufbereitung startet. Die Anlage gibt es in einer Varianten bis 300 l/Tag für den schnellen Einsatz oder als Trinkwasseraufbereitung für bis 2000 Leute täglich.


So funktioniert die Anlage:


Ansaugen

Die Strömung des Flusswassers setzt ein spezielles Wasserrad in Bewegung. Mittels Riemen wird die Rotation auf eine Kolbenpumpe übertragen, die wiederum das verunreinigte Flusswasser über einen Stutzen ansaugt und direkt in die Filteranlage weiterleitet.


Filterung und Aufbereitung

In einem mehrstufigen Filterungsprozess werden dem Wasser alle Schweb- und Schadstoffe entzogen. Anschließend erfolgt die Anreicherung mit essentiellen Mineralien.


Speicherung

Das nun trinkbare Flusswasser wird an das Ufer des Flusses transportiert und dort in größere sterile Vorratsbehälter abgefüllt. Nun kann laufend sauberes Trinkwasser gezapft werden.


Quelle: Brandeins, Inflotec


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