Ehrgeizig und abenteuerlich: Ein Experiment zum Schutz des Great Barrier Reefs

Aktualisiert: Apr 25

Forscher haben mit "aufgehellten Wolken" versucht, das Meerwasser am Korallenriff abzukühlen. Die Fachwelt bezeichnet das als ein ehrgeiziges und abenteuerliches Experiment. Die beteiligten Forscher sind mit den bisherigen Ergebnissen jedoch schon sehr zufrieden.


Das weltberühmte und größte zusammenhängende Riff vor der australischen Nordostküste ist sehr geschädigt. Als Hauptursache gilt der Klimawandel. Dadurch stieg die Temperatur des Meerwassers so stark an, dass nun die Korallen unter der tödlichen Korallenbleiche leiden. Hinzu kommen korallenfressende Seesterne, die sich durch Abwässer enorm vermehrt haben.

Great Barrier Reef in Australien

Um das Riff zu schützen, haben Forscher um Daniel Harrisons von der Southern Cross University und das Meeres-wissenschaftliche Institut in Sydney ein Experiment durchgeführt, das bisher lediglich in der Theorie simuliert wurde.


Dabei wurden die Wolken über dem Riff durch die Einbringung von Salzkristallen künstlich aufgehellt. Damit werden die Sonnenstrahlen besser ins All reflektiert. Das Salz entnahmen die Wissenschaftler dem Meer und haben dieses wie mit einer Schneekanone in Milliarden feinen Salzwassertropfen von einem Schiff aus in die Luft geschossen.


Harrison und sein Team sehen die Ergebnisse aus dem Versuch als "wirklich, wirklich ermutigend" an. Es werde dennoch mindestens vier Jahre dauern, in denen noch weitere Forschungen und Experimente durchgeführt werden müssen, bis die Wirksamkeit endgültig bewiesen werden kann.


Das einzigartige 2.300 Kilometer lange Korallenriff vor der Nordostküste Australiens ist seit 1981 UNESCO-Weltnaturerbe. Das aus 2.500 einzelnen Riffen bestehende Gebiet beherbergt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.


Quelle: Puls24


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