Verbot der Wasserabfüllung: der Senat des Staates Washington verabschiedet ein entsprechendes Gesetz

Der Staat Washington ist für seine Berge, Gletscher und Regenwälder bekannt. Dadurch birgt der Staat auch einen großen Schatz: Süßwasser in Hülle und Fülle. Um diese natürliche Ressource zu schützen, hat der Senat ein Gesetz verabschiedet, das neue Genehmigungen für die Abfüllung von Wasser verbieten soll.


Das Gesetz SB 6278 "... in Bezug auf Wasserentnahmen für die kommerzielle Produktion von Wasser in Flaschen; und Änderung von RCW 90.03.290“ wurde am 17. Februar vom Senat genehmigt und muss nun nur noch bestätigt werden. Die Gesetzesvorlage ist rückwirkend ab dem 1. Januar 2019 wirksam und verbietet alle neuen Abfüllvorgänge im Bundesstaat.

Wasser - das Lebensellexier

Für die Definition von "Wasser in Flaschen" wird eindeutig Wasser definiert, das als Wasser in einem beliebigen Behältertyp gekennzeichnet oder zum Verkauf angeboten wird. Quellwasser oder angereichertes Wasser sind ebenfalls im Verbot enthalten. Produkte aus Wasser, die nicht als Wasser vermarktet werden, sind jedoch nicht enthalten. Im Gesetz ist auch eine Klausel enthalten, welche die Beschränkung für kommunale Wasserversorger oder im Ausnahmezustand, bei Dürre oder im Notfall für die öffentliche Gesundheit aufhebt.


Dem Gesetz zufolge wird

"die kommerzielle Produktion von Wasser in Flaschen als schädlich für das Gemeinwohl und das öffentliche Interesse angesehen".

Wasseraktivisten, haben den Senat von Washington in Aktion gesetzt. Durch die Gewinnung des Wassers könne die Industrie eine natürliche Ressource erschöpfen, sie in eine Plastikflasche füllen und außer Landes versenden, so die Aktivisten. Im Gegenzug zahle die Industrie fast nichts für das Wasser und erziele damit auch noch exorbitante Gewinne.


Da Wasser in den USA das in Flaschen abgefüllte Getränk Nr. 1 ist, hat die Produktion zwangsläufig Konsequenzen an der Quelle. So gab es in der Vergangenheit auch Fälle von Grundwasserverschmutzung. Auch das Toxine Arsen werde in Wasseraufbereitungsanlagen genutzt, auch ohne Benachrichtigung der entsprechenden Stellen, und sei in Flaschen großer Hersteller nachweisbar.


Washington wird damit der erste Staat in Amerika sein, der ein solches Verbot erlässt. Weitere Staaten, darunter Maine und Michigan, haben ähnliche Gesetze bereits in Arbeit. Oregon als auch Montana bereiten derzeit ebenfalls entsprechende Abstimmungen vor.


Quelle: Inhabit


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