Weniger Fleisch ist fast immer besser als nachhaltiges Fleisch, um Co2 zu reduzieren

Wie lässt sich der Kohlenstoff-Fußabdruck unserer Ernährung am besten reduzieren? Unabhängig davon, ob man den Fußabdruck von Lebensmitteln in Bezug auf ihr Gewicht (z. B. ein Kilogramm Käse gegenüber einem Kilogramm Erbsen), den Proteingehalt oder die Kalorien vergleicht, ist die Gesamtschlussfolgerung dieselbe: pflanzliche Lebensmittel haben in der Regel einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck als Fleisch und Milchprodukte. In vielen Fällen ist der Fußabdruck viel kleiner.


Ein Beispiel: Bei der Herstellung von 100 Gramm Protein aus Erbsen werden nur 0,4 Kilogramm Kohlendioxid äquivalente (CO2eq) emittiert. Um die gleiche Menge an Protein aus Rindfleisch zu erhalten, wären die Emissionen mit 35 kg CO2-Äquivalenten fast 90 Mal höher.


Mit dem Vorbehalt, dass Vergleiche auf der Grundlage globaler Durchschnittswerte vorgenommen werden.


Einige Wissenschaftler argumentieren, dass dabei die großen Unterschiede in den Fußabdrücken von Lebensmitteln auf der ganzen Welt übersehen werden. Die Verwendung globaler Durchschnittswerte könnte uns ein irreführendes Bild für einige Teile der Welt oder einige Produzenten vermitteln.


Wenn ich mein Rind- oder Lammfleisch von Produzenten mit geringen Auswirkungen beziehe, könnten diese einen geringeren Fußabdruck haben als pflanzliche Alternativen?


Die Beweise legen nahe, nein: Pflanzliche Lebensmittel emittieren weniger Treibhausgase als Fleisch und Milchprodukte, unabhängig davon, wie sie hergestellt werden.


CO2 Abdrücke von unserem Essen

Eiweißreiche Lebensmittel sind für den Großteil unserer Emissionen über die Nahrung verantwortlich. In der europäischen Ernährung machen Fleisch, Milchprodukte und Eier 83 % aus.


In der Visualisierung sehen wir die Bandbreite der Kohlenstoff-Fußabdrücke für diese Lebensmittel. Diese Daten stammen aus der bisher größten Meta-Analyse der globalen Ernährungssysteme, die in Science von Joseph Poore und Thomas Nemecek (2018) veröffentlicht wurde. In dieser Studie haben die Autoren Daten von mehr als 38.000 kommerziellen Betrieben in 119 Ländern untersucht.


Die Visualisierung zeigt den mittleren Fußabdruck - hervorgehoben durch einen kleinen weißen Kreis für jedes Lebensmittelprodukt.


Da es jedoch große Unterschiede zwischen den Herstellern gibt, zeigt dieses Diagramm auch das gesamte Spektrum der Emissionen – von den niedrigsten bis zu den höchsten Herstellern. Die Höhe an jedem Punkt der Kurve repräsentiert die Menge der globalen Produktion mit diesem spezifischen Fußabdruck.


Als Verbraucher können wir den größten Unterschied selbst machen, in dem wir mehr pflanzliche Proteinquellen wie Tofu, Nüsse, Erbsen und Bohnen essen. Und das unabhängig davon, wo wir uns auf der Welt befinden.


Quelle: Our World in Data


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